Jahreslosung 2019 Reinhard Ellsel-kGott spricht: Suche Frieden und jage ihm nach.

Psalm 34, 15

Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit soll es friedlich zugehen. Genau in dieser Zeit ist das Wort „Frieden“ in aller Munde. Einer speziellen Aufforderung sich für den Frieden einzusetzen bedarf es eigentlich nicht. Eher die übersteigerten Erwartungen an die Adventszeit und vor allem an die Weihnachtsfeiertage machen das Zusammenleben manchmal schwierig. 

Die Jahreslosung für das kommende Jahr weist uns darauf hin, dass der Einsatz für den Frieden nicht nur für die besinnliche Jahreszeit gilt, sondern für das ganze Jahr - für 365 Tage. Und da bedarf es schon der ein oder anderen Erinnerung. Denn im Alltag geht dieser Auftrag schnell verloren.

Eine spontan geschriebene Mail kann mit seinem unbarmherzigen Ton schon mal schnell den Frieden ins Wanken bringen. Mit dem Satz im Hinterkopf „Suche Frieden und setze dich dafür ein“, gelingt es der Empfängerin/dem Empfänger vielleicht nicht ins gleiche Horn zu stoßen und ruhig zu bleiben und erst mal eine Nacht drüber zu schlafen. Das hätte die Absenderin/der Absender vielleicht auch machen sollen.
Klar, ich muss auch bei einer verrohten Sprache und bei der Herabsetzung von Menschen eindeutig Stellung beziehen. Die teilweise vergiftete Atmosphäre in der Kommunikation zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen lässt sich nur so teilweise wieder auffangen.
Ich setze mich für den Frieden ein, indem ich Grenzen setze und mich klar und deutlich einsetze für die Menschen, die andere meinen, nieder machen zu müssen.

„Suche Frieden“ ist nicht nur für uns persönlich eine starke Herausforderung, sondern auch für alle Leitenden in der Politik. Sie scheinen diesen Auftrag allzu schnell zu ver­gessen.

Der 34. Psalm, aus dem die Jahreslosung stammt, ist ein Psalm mitten aus dem Leben. Der Psalmist berichtet von seiner Angst und Furcht, aus die Gott ihn errettet hat. Ich darf also meine Angst zu Gott hinauf schreien und darf und kann Gott dann als den wahren Tröster erfahren.
Daher will der Beter Gott ehren und Gott loben „allezeit“.
Der Beter hat erfahren: Gott hat in mein Leben helfend eingegriffen. Er hat mich von der Angst befreit. Gott hat mich aus der Not errettet. Und vielmehr noch: Gott tröstet mich. Daher kann ich jetzt getrost meinen Weg gehen. Gott hat mir Gutes getan, deshalb kann ich Gutes tun.
Weil Gott mein Leben befriedet hat, kann ich Frieden stiften; meine Mitmenschen respektieren und achten.
Jesus hat der Welt den Frieden gebracht. Deshalb kann ich/ können wir Frieden stiften.

„Friede sei mit euch“, sagt der Auferstandene zu seinen Jüngern im Johannesevangelium.

Dieser Friedensgruß unterstützt uns in der Suche nach dem Frieden und begleitet uns im kommenden Jahr.

Pfarrer Frank Rüter

 

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Donnerstag, 17. Januar 2019
Josua fiel auf sein Angesicht zur Erde nieder, betete an und sprach: Was sagt mein Herr seinem Knecht?
Selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören.

 

 

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"Gewächshaus Gottes"

... so wird unser Gemeindezentrum genannt. Hier gibt es Raum für Gruppentreffen aller Art, Gemeindeversammlungen, Musikveranstaltungen und viele Möglichkeiten sich zu betätigen.

 

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